

Die große Himalaya Rundreise
Landschaftliche und kulturelle Höhepunkte in Ladakh, Spiti und Kinnaur
Termin: 21.07. - 08.08.2027
Gruppengröße: 5 - 10 Personen
Reisedauer: 19 Tage
englischsprachige Reiseleitung
3970 Euro p.P.
4.500 m 1 17 x keine
HÖHEPUNKTE
- Unvergessliche Gebirgs- und Seenlandschaften des Himalaya
Besichtigung schöner u. bedeutender Klöster und Tempelanlagen - Einblick in das Nomadenleben auf Höhen von über 4.000 m
- Geheimnisvolles Spiti u. Klöster über den Wolken - Tabo
- Fahrt über mehrere Höhenpässe mit atemberaubenden Panoramen und kristallklare Seen
- Shimla, eine ehemalige Sommer-Residenz der britischen Kolonialregierun
Der Flug geht nach Delhi und von dort weiter nach Leh. Der Aufenthalt in Leh ermöglicht uns einen Besuch von kulturell interessanten Sehenswürdigkeiten, zum andern dient er aber auch der Akklimatisierung an die Höhe zur Vorbereitung auf unsere große Himalaya Rundreise. Wir besuchen einige der jahrtausendealten Klöster dieser Region und erfahren wie der Buddhismus hier Fuß faßte und zur allgemeinen Religion wurde. Wir besichtigen eindrucksvolle Tempel im Westen Ladakhs und haben die Gelegenheit, Felsenmalereien zu bewundern, die noch aus vorbuddhistischer Zeit stammen. Von einem mittelalterlichen Dorf, dessen Bauweise in Ladakh einzigartig ist, wandern wir entlang terrassenförmig angelegter Getreidefelder durch wunderschöne Täler. Immer wieder sind kleine Ausflüge zu Fuß auf unserer Route vorgesehen, die uns die Möglichkeit bieten, mit den Bewohnern der Gegend in Kontakt zu kommen.
Zurück auf der Leh-Manali Straße fahren wir, bevor wir Ladakh verlassen, in die Hochebene von Changthang. Kristallklare Seen umgeben von grünen Hochweiden und eingerahmt von einer faszinierenden Bergkulisse erwarten uns in dieser entlegenen Region. Ein Besuch bei den Nomaden, den Changpa, darf hier nicht fehlen. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Keylong, unserer ersten Station im Bundesstaat Himachal Pradesh.
In Keylong haben Sie einen ganzen Tag Zeit, um die Klöster der Umgebung zu erkunden. Die abwechslungsreichen und beeindruckenden Fahrten nach Spiti und Kinnaur führen in sehr selten besuchte Regionen, die zu den schönsten im gesamten Himalaya zählen. Die Reiseroute führt an einen Schnittpunkt hinduistischer und buddhistischer Kultur. Wir besichtigen einen faszinierenden hinduistischen Tempel und Ehrfurcht einflößende buddhistische Klosteranlagen. Ein ganz besonderer kultureller Höhepunkt erwartet uns mit dem berühmtem Kloster Tabo in Spiti. Es wird auch als das Kloster über den Wolken bezeichnet. Hier befinden sich über 1000 Jahre alte Kunstschätze. Mit den Klöstern Alchi in Ladakh und Tsaparang in Tibet gehört Tabo zu den ganz besonderen Kulturschätzen früherer westtibetischer Kunst. Bevor wir das langgezogene Tal von Spiti verlassen, erreichen wir das mittelalterlich anmutende Dorf Nako, mit einem aus dem 10. Jh. stammenden Tempel. Zum Abschluss der Reise besuchen wir Shimla, eine ehemalige Sommerresidenz der britischen Kolonialregierung, wo wir den Flair längst vergangener Zeiten genießen können. Heute ist Shimla die Hauptstadt des Bundsstaates Himachal Pradesh. Nach zwei Übernachtungen in Shimla und den Besichtigungen am folgenden Tag fahren wir weiter nach Chandigarh. Von dort fliegen wir nach Delhi.
21.07. Hinflug nach Delhi
Sie fliegen heute Nachmittag in die indische Hauptstadt Delhi. Sie werden Delhi um Mitternacht erreichen.
22.07. Ankunft in Leh
Nach Ankunft in Delhi und einem kurzen Aufenthalt am Flughafen fliegen Sie gleich weiter nach Leh. Ein spektakulärer Flug über die vereisten Ketten des Himalaya wird Sie begeistern. Transfer zum Hotel. Wir erholen uns bis zum Nachmittag. Dies ist unerlässlich für die Höhenanpas- sung (3500m) und auch der Grund, warum die ersten Tage ganz gemächlich verbracht werden. Dann schlendern wir gemütlich durch Leh, um die ersten Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Unterwegs besuchen wir das Café Lala, geführt von unseren Freunden vom Tibet Heritage Fund. Diese Stiftung engagiert sich mit Restaurierungsprojekten für den Erhalt der Altstadt. Nach einem Kaffee geht‘s weiter durch den Old Market, wo Frauen in traditioneller Tracht land- wirtschaftliche Produkte anbieten.
2 Übernachtungen im Hotel in Leh auf 3500m, (F/M/A)
23.07. Ausflug nach Thiksey mit Spaziergang durch die Felder entlang des Indus
Nach einem späten Frühstück fahren wir zum Kloster Thiksey. Dieses Kloster ist berühmt für seine schöne Architektur, welche nach dem Vorbild des Potala Palastes in Lhasa gestaltet wurde.Wir besichtigen das Kloster und bestaunen den reichen Schatz an Wandmalereien und Statuen. Die bedeutendste Attraktion ist die drei Stockwerke hohe Statue des Buddha Maitreya, der Buddha der Zukunft.
Von Thiksey aus gehen wir etwa eine Stunde zu Fuß nach Shey. Durch grüne Wiesen und Gerstenfelder, vorbei an traditionellen Häusern, erhalten wir einen schönen Einblick in das ländliche Leben Ladakhs. In Shey befindet sich der ehemalige Sommerpalast der ladakhischen Königsfamilie. Nach der Dogra-Eroberung im 19. Jahrhundert verlegte die Königsfamilie ihren Sitz nach Stok. Heute ist die Palastanlage nur noch teilweise erhalten. Ein bedeutender Teil des Komplexes ist der Tempel der königlichen Familie mit seiner großen Statue des Buddha Shakyamuni. Anschließend fahren wir zurück zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Fahrzeit 1 Std., Gehzeit 1 Std. (F/M/A)
24.07. Fahrt von Leh über Alchi nach Tingmosgang
Heute werden wir zur Sham Region nach West-Ladakh aufbrechen. Hier besuchen wir einen der ältesten Tempel Ladakhs, sowie die schönen Ortschaften des Industals. Die Fahrt von Leh nach Alchi wird etwa zwei Stunden dauern. Dort besichtigen wir das weltbekannte Kloster von Alchi. Aufgrund der hier zu findenden seltenen und außergewöhnlichen buddhistischen Kunst Alchi zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Stätten Ladakhs und steht auf der UNESCO-Tentativliste. Die Motive der Wandmalereien zeigen Themen des religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Menschen in Ladakh und der Nachbarländer. Nicht weit enfernt liegt die Ortschaft Tingmosgang, wo wir zwei Übernachtungen einplanen.
Am Nachmittag fahren wir in einen mittelalterliches Dorf, wo die Menschen immer noch in traditionellen Häusern wohnen. Der Baustil ist sehr beeindruckend und man findet ihn kaum ein weiteres Mal in Ladakh. Ca. 50 Familien wohnen dort seit 500 Jahren in einer kleinen Gemeinschaft. Mit etwas Glück sind sie zu einer Tasse Tee bei einer Familie eingeladen. Danach wandern wir durch das grüne Tal zurück zum Hotel.
Fahrzeit 4 Std., Gehzeit ca. 1 Std., 2 Übernachtungen im Hotel auf 3600m (F/M/A)
25.07. Ein Tagesausflug in die Mondlandschaft von Lamayuru
Nach dem Frühstück geht es weiter nach Lamayuru, auf 3800 m Höhe. Das Kloster in Lamayuru (auch Yundrun Tharpaling-Gompa genannt) ist eines der ältesten Klöster von Ladakh, um das sich viele mystische Geschichten und Sagen ranken. Es ist spektakulär in einer Mondlandschaft gelegen. Einige Gebäude stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert. Etwa 100 Mönche sollen hier leben. Das Kloster selbst ist bekannt für seine hervorragende Ausbildung und Meditationspraxis. Viele Räume sind mit wunderbaren Wandmalereien und Thangkas (Rollbilder) dekoriert. Es gehört der Drikung-Kagyü-Tradition an - eine der Hauptgruppierungen der tibetischer Buddhismus. In der Versammlungshalle befindet sich eine kleine Höhle, von der gesagt wird, dass sie von Naropa, einem der berühmtesten Lehrer des tibetischen Buddhismus bewohnt wurde.
Auf unserer Rückfahrt am Nachmittag nach Tingmosgang machen wir noch einen Abstecher in ein wunderschönes Tal mit einem malerischen Dorf, dessen Gompa aus dem 14. Jh. über dem kleinen Weiler thront. Die Malereien des Tempels sind aus kunsthistorischer Sicht bedeutend, denn sie zeigen den Wandel von der kaschmirischen zur tibetischen Kunst jener Zeit auf. Bei einem ca. 1stündigen Spaziergang entlang des Flusslaufs genießen wir die Stille des Tals.
Fahrzeit 2 Std, Gehzeit 1 Std. (F/M/A)
26.07. Fahrt zurück nach Leh über Saspol
Heute geht es wieder auf duf der sehr abwechslungsreichen Strecke zurück nach Leh. Nach dem Frühstück werden wir im sehr fruchtbaren Dorf Saspol zu Höhlen oberhalb des Dorfes aufsteigen. Die mit kunstvollen Malereien verzierten Höhlen werden nur sehr selten besucht. Anschließend fahren wir weiter nach Leh. Die Fahrtzeit wird zwei Stunden betragen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. In Leh bietet es sich an, die Märkte zu besuchen, E-mails einzusehen, Freunde oder Verwandte anzurufen oder in einer der ‘Deutschen Bäckereien’ Kaffee und Kuchen zu genießen.
Fahrzeit 2 Std., Gehzeit 1 Std. 1 Übernachtung im Hotel in Leh (F/A)
27.07. Fahrt zu den Nomaden im Changthang Gebiet
Nachdem wir nun schon einige Tage in Ladakh waren und uns an die Höhe gewöhnt haben, werdenwir durch das Industal nach Korzok fahren. Mit einem kurzen Zwischenstopp bei den heißen Quellen von Chumathang dauert die Fahrt ca. 5 Stunden. Der Tso Moriri zählt zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsseen Ladakhs. Das schwer zugängliche Hochland von Changthang (wörtlich: Nordland) erstreckt sich von Westtibet bis nach Ostladakh und liegt auf einer Höhe von knapp über 4500m. Der See ist etwa 6 km breit und 21 km lang. Er ist in eine sehr beeindruckende Landschaft eingebettet und ändert seine blaue Grundfarbe je nach Sonneneinstrahlung. Auch hier bieten sich Spaziergänge an.
Fahrzeit ca. 5 Std, Gehzeit 1 Std. 1 Übernachtung im Gästehaus in Korzok auf 4522m (F/M/A)
28.07. Vom Tso Moriri über den Tso Kar nach Keylong
Heute erwartet uns eine lange, aber landschaftlich großartige und äußerst abwechslungsreiche Panoramafahrt. Wir durchqueren weite Hochgebirgslandschaften, passieren mehrere hohe Pässe und erleben dabei immer wieder neue Ausblicke auf die eindrucksvolle Bergwelt des Himalaya.
Nach einem frühen Frühstück verlassen wir Korzok und fahren durch die weite Landschaft des Changthang in Richtung Tso Kar. Der eindrucksvolle Salzsee liegt inmitten einer kargen, nahezu menschenleeren Hochebene. Mit etwas Glück können wir hier Kyangs, die tibetischen Wildesel, beobachten. Wir legen eine kurze Pause am See ein und haben Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang.
Anschließend setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen die berühmte Leh-Manali-Route. Die Strecke führt durch eine der faszinierendsten Hochgebirgslandschaften des Himalaya: über weite Hochebenen, durch tief eingeschnittene Täler und über mehrere hohe Pässe. Unter anderem überqueren wir den Lachulung La (5.065 m) und den Baralacha La (ca. 4.890 m). Unterwegs legen wir immer wieder kurze Foto- und Aussichtspausen ein.
Nach der Überquerung der hohen Pässe verändert sich die Landschaft allmählich. Das karge Hochland geht zunehmend in die grünere Bergwelt von Lahaul über. Am Abend erreichen wir Keylong, den Hauptort des Lahaul-Tals, inmitten der eindrucksvollen Landschaft des Bhaga-Tals.
Nach der heutigen langen Fahrt verbringen wir hier zwei Nächte. Der folgende Tag steht uns für leichte Besichtigungen und Spaziergänge sowie vor allem zum Entspannen und Erholen zur Verfügung.
Fahrzeit ca. 8 Std., kurze Spaziergänge unterwegs, 2 Übernachtungen im Hotel in Keylong auf ca. 3.150 m (F/M/A)
29.07. Leichte Wanderungen rund um Keylong
Nach dem Frühstück unternehmen wir mehrere leichte Spaziergänge zu buddhistischen Klöstern in der Umgebung von Keylong. Wir bewegen uns weiterhin in einer stark vom tibetischen Buddhismus geprägten Landschaft: Gebetsfahnen flattern im Wind, kleine Chörten säumen die Wege und immer wieder öffnen sich schöne Ausblicke auf die bis zu 6.000 m hohen Schneeberge von Lahaul.
Die heutigen Wanderungen sind bewusst leicht gehalten und geben uns Zeit, die grüne Berglandschaft rund um Keylong in Ruhe zu genießen.
Am Nachmittag bleibt Zeit zur freien Verfügung. Im ruhigen Hotelgarten zwischen Apfelbäumen können wir entspannen und uns auf die Weiterreise vorbereiten.
Gehzeit ca. 2–3 Std., Übernachtung im Hotel in Keylong (F/M/A)
30.07. Kaza, Spiti
Heute erwartet Sie eine recht lange Fahrt durch einsame, karge und immer schroffer werdende Gebirgslandschaften. Sie werden dabei über den 4.500 m hohen Kunzum Pass fahren. Nach dieser Passüberquerung befinden Sie sich im Distrikt Spiti. Am frühen Abend werden wir die Distrikthauptstadt Kaza erreichen. Die Bevölkerung Spitis ist größtenteils buddhistisch. Bunte tibetische Gebetesfahnen und imposante Klöster (Gompas), Ehrfurcht erregend an steile Felshänge gebaut, prägen diesen großen, geographisch isolierten Distrikt. Das ehemalige Königreich Spiti war einst (10.Jh.) Teil des westtibetischen Riesen-Reiches von Guge. 1949 waren die kulturellen Kontakte zu Tibet unterbrochen, doch durch die Exilregierung der Tibeter in Dharamsala bekam das religiöse und kulturelle Leben in Spiti neue Anstöße.
Fahrzeit ca. 5-6 Std., 2 Übernachtungen im Hotel in Kaza auf 3800m (F/M/A)
31.07. Kaza
Nach dem Frühstück fahren wir in das kleine Dorf Kibber auf rund 4.200 m Höhe, eines der höchstgelegenen bewohnten Dörfer im Spiti-Tal. Einst war Kibber ein wichtiger Haltepunkt an der alten Salz- und Handelsroute und liegt heute eindrucksvoll eingebettet in einer kargen Hochgebirgslandschaft.
Anschließend wandern wir zum Kloster Ki, einem der bedeutendsten und ältesten Klöster Spitis. Die Anlage gehört heute zur Gelugpa-Tradition des tibetischen Buddhismus und thront weithin sichtbar über dem Spiti-Tal. Nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1975 wurden Teile des Klosters restauriert. Im Jahr 2000 fand hier eine große Kalachakra-Zeremonie unter Leitung des Dalai Lama statt. Das Kloster bewahrt eine wertvolle Sammlung alter Thangkas, Handschriften und religiöser Kunstwerke.
Am Nachmittag bleibt Zeit zur freien Verfügung für einen Bummel durch Kaza.
Fahrzeit ca. 2 Std., (F/M/A)
01.08. Über Dhankar nach Tabo
Wir brechen am Morgen auf und fahren auf einer gut ausgebauten Straße entlang des Spiti-Flusses nach Dhankar, um das gleichnamige Kloster zu besuchen. Das alte Dhankar-Kloster liegt spektakulär auf einem steilen Felssporn oberhalb des Tales. Dhankar war früher eine Festungsanlage und zugleich Sitz der Herrscher von Spiti. Vor rund 1.000 Jahren befand sich hier das politische Zentrum des damaligen Königreichs.
Vom Kloster eröffnet sich ein großartiger Blick auf den Spiti-Fluss, das tiefer gelegene Dorf und die kleinen, mühsam bewirtschafteten Felder. Die Lage vermittelt eindrucksvoll, unter welchen Bedingungen die Menschen in dieser kargen Hochgebirgsregion seit Jahrhunderten leben und Landwirtschaft betreiben.
Anschließend setzen wir unsere Fahrt nach Tabo fort, das wir am Nachmittag erreichen.
Fahrzeit ca. 4 Std., 1 Übernachtung im Hotel in Tabo (F/M/A)
02.08. Über Nako nach Kalpa
Unsere Reise führt uns weiter nach Nako, einem kleinen Ort, der durch seine fast mittelalterlich anmutende Atmosphäre und seine faszinierende Geschichte besticht. Auf dem Weg nach Kinnaur gelegen, erzählt das Dorf von einer reichen Vergangenheit. Die Bewohner von Nako gelten als Nachkommen von vor langer Zeit eingewanderten Tibetern, was die kulturellen Einflüsse in der Region auf eindrucksvolle Weise widerspiegelt.
Im Herzen des Dorfes thront ein Tempel aus dem 10. Jahrhundert, der auf die Zeit des berühmten Gelehrten und Übersetzers Rinchen Zangpo zurückgeht. Dieser Tempel ist nicht nur ein Ort von kultureller und religiöser Bedeutung, sondern auch eng mit der Legende von Padmasambhava verbunden. Als einer der wichtigsten Verbreiter des Buddhismus in Tibet hat Padmasambhava hier seine Spuren hinterlassen und zur spirituellen Bedeutung des Ortes beigetragen.
Nach dem Tempelbesuch verlassen wir die karge Hochgebirgslandschaft und fahren auf der berühmten Tibet Hindustan Highway in das traumhaft grüne Kinnaur, kulturell ein Schnittpunkt von Buddhismus und Hinduismus. Das Kinnaur Tal ist von mächtigen Gebirgsketten umschlossen und grenzt an Westtibet. Erst 1991 wurde es für den Tourismus geöffnet. Der Kinner Kailash (mit 6.050 m der höchste Gipfel dieser Region) gilt als Winterwohnsitz von Gott Shiva, dem es in den Wintermonaten auf dem Mount Kailash zu kalt ist. Kinnaur gehört zu den zauberhaftesten Gebieten im gesamten Himalaya. Ankunft in Kalpa am Nachmittag.
Fahrzeit ca. 4-5 Std., 2 Übernachtungen im Hotel in Kalpa auf 2960m (F/M/A)
03.08. Kalpa
Nach dem Frühstück haben wir die Gelegenheit zu einem Spaziergang in Kalpa und Umgebung. Wir werden dabei buddhistische und hinduistische Tempel sehen und bemerken, wie sich beide Religionen hier angenähert haben. Die Kinnauris sind eine eigene Ethnie, sie tragen größtenteils noch ihre traditionellen Trachten und sind besonders an den hübschen Hüten zu erkennen, die auch von den Frauen getragen werden. Lassen Sie sich von den vielen blühenden Rosensträuchern begeistern und werfen Sie immer wieder einen Blick auf den mächtigen Kinner Kailash, der das Panorama von Kalpa beherrscht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Gehzeit 2 Std., (F/M/A)
04.08. Fahrt auf der alten Tibet-Hindustan-Route nach Rampur (1.021 m)
Heute fahren in das traumhaft grüne Kinnaur-Tal. Auf der legendären Tibet-Hindustan-Route geht es durch spektakuläre Landschaften, entlang steiler Felsklippen und durch traditionelle Dörfer mit typischen Holzhäusern. Die Hochgebirgswüste weicht üppigen Tälern, Wasserfällen und Ausblicken auf die mit ewigem Eis bedeckten Gipfel – ein Kontrast, der diese Region zu einer der reizvollsten im Himalaya macht. Das Tal wird vom reißenden Sutlej-Fluss bewässert, der am heiligen Berg Kailash entspringt.
Am Mittag erreichen wir Rampur. Die Herrscherfamilie von Bushahr (Rampur Bushahr) prägte über Jahrhunderte den Handel und die Kulturverbindungen zwischen dem Sutlej-Tal und den Hochregionen von Kinnaur und Spiti. Von ihrem Verwaltungssitz in Rampur aus sicherten die Fürsten zentrale Karawanenrouten, die über das Sutlej-Tal und die Pässe in Richtung Spiti führten, erhoben Zölle, gewährten Schutz und förderten saisonale Märkte – bis heute erinnert die berühmte Lavi-Messe in Rampur an diese Handelsblüte.
Fahrzeit ca. 4 Std., 1 Übernachtung: Hotel in Rampur (F/M/A)
05.08. Weiterfahrt nach Shimla
Heute nach den frühes Frühstück fahren wir Nach Shimla. Die Fahrt von Kalpa nach Shimla führt durch die atemberaubende Berglandschaft des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh. Die Strecke erstreckt sich über etwa 220 Kilometer und dauert je nach Straßenbedingungen und Wetter rund 5 - 6 Stunden. Die Straße windet sich entlang schmaler Serpentinen durch grüne Täler und vorbei an Apfelplantagen, die für diese Region typisch sind. Auf dem Weg passiert man kleine Dörfer, steile Schluchten und rauschende Flüsse. Die Hauptstraße, die NH5 (National Highway 5), ist gut ausgebaut, kann jedoch an einigen Stellen eng und kurvig sein, was langsames und vorsichtiges Fahren erfordert. Am spätem Nachmittag erreichen wir Shimla, der früheren Sommerhauptstadt Britisch-Indiens. Diese malerische Stadt liegt auf etwa 2.200 Metern Höhe und ist für ihre koloniale Architektur, den Mall Road und den Jakhoo-Tempel bekannt.
Fahrzeit ca. 7-8 Std., 2 Übernachtungen im Hotel in Shimla auf 2.276 m (F/M/A)
06.08. Shimla
Nach dem Frühstück fahren wir zu dem imposanten Gebäude des Viceregal Lodges (heute Rashtrapati Niwas), von der englschen Kolonialregierung errichtet und von einer sehr schönen englischen Gartenanlage umgeben. Bei einer Führung durch dieses Gebäude erfahren wir viel über die englische Kolonailgeschichte. Hier wurden sehr wichtige Verträge abgeschlossen, als es zur indischen Unabhängigkeit kam, führende Politiker wie Mahatma Gandhi oder Muhammed Jinna haben hier an einem Tisch gesessen. Eine sehr informative Fotoausstellung gibt Einblicke in diese Zeit. Danach kehren wir in unser Hotel zurück und haben am Nachmittag die Möglichkeit, auf der Mall entlang zu schlendern, die ein wenig vom kolonialen Flair widerspiegelt und sich unweit unseres Hotels befindet. (F/M/A)
07.08. Weiterfahrt nach Chandigarh, ca. 4 Stunden und von dort Flug nach Delhi
Heute verlassen wir die Berge des Himalaya und begeben uns auf die Rückreise in die nordindische Tiefebene. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Chandigarh. Im Anschluss nehmen wir ein Mittagessen ein und fahren zum Flughafen, wo wir uns von unserer Reiseleitung und den Fahrern verabschieden. Anschließend fliegen wir mit einem Inlandsflug nach Delhi. Die Flugzeit von Chandigarh nach Delhi beträgt ca. 45 Minuten. Nach unserer Ankunft in Delhi werden wir von einem Mitarbeiter der Agentur am Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel in der Nähe des Flughafens gebracht. Das Abendessen findet im Hotel statt.
1 Übernachtung / Übernachtung im Hotel in Delhi, Fahrtzeit 4 Stunden, Flugzeit 50 Minuten ( F/A)
08.08. Heimflug und Ankunft in Deutschland / Österreich / in der Schweiz
Ca 3 Stunden vom Abflug Transfer zum Flughafen (F)
F = FRÜHSTÜCK, M = MITTAGESSEN, A = ABENDESSEN
Programmänderungen (wegen kurzfristige Wetterverhältnissen, Straßen- und Wegzustand, Flugverzögerun- gen, Anordnungen der Behörden etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!
Unterkünfte – Komfort & Basic
Komfort: In Ladakh und auf der Route nach Shimla über Spiti übernachten wir überwiegend in landestypischen, gepflegten Hotels/Guesthouses mit eigenem Bad (WC/Dusche).
Basic: In besonders abgelegenen Regionen (z. B. Changthang an den Hochgebirgsseen) nutzen wir einfache Gasthäuser mit schlichter Ausstattung. Warmwasser und Strom können zeitweise eingeschränkt sein.
Fahrzeiten & Straßenverhältnisse
Bitte rechnen Sie auf einzelnen Etappen mit längeren Fahrtzeiten. Die Straßenqualität variiert stark; wir durchqueren abgelegene Gebiete des Himalaya. Das ist landschaftlich ein Plus, kann jedoch zu Verzögerungen und Umdispositionen führen. Toleranz und Flexibilität sind wichtig – je positiver Ihre Einstellung, desto größer das Reiseerlebnis!
Essen
In den Unterkünften gibt es meist vegetarische Küche, gelegentlich auch Hühnersuppe als Vorspeise. Auf langen Fahrten führen wir Lunchpakete mit. Heißer Tee und Kaffee stehen während der Fahrt bereit. Bitte teilen Sie uns spätestens 1 Monat vor Abreise besondere Wünsche, Allergien oder Unverträglichkeiten mit.
Klima im Juli-August
In Ladakh und Spiti herrscht trockenes Hochgebirgsklima. Da das Gebiet nördlich des Himalaya-Hauptkamms liegt, erreicht der Monsun Ladakh nur selten. Juli-August ist tagsüber oft angenehm warm bis heiß, die Luft bleibt trocken; Nächte können auf ca. 3.500 m rasch abkühlen. Auf 4.000–5.000 m ist es in der Sonne noch angenehm, der UV-Index ist hoch (Sonnenschutz einplanen). In Lahaul kann es noch zu vereinzelten Schauern kommen; dafür ist es sehr grün.
Durchschnittliche Höchst-/Tiefstwerte (Richtwerte):
Leh (3.500 m): ca. 24 °C / 18 °C
Tingmosgang (3.600 m): ca. 25 °C / 18 °C
Korzok (4.522 m): ca. 18 °C / 5 °C
Kaza (3.800 m): ca. 23 °C / 14 °C
Delhi: ca. 32 °C / 24 °C (feucht)
Alle Angaben ohne Gewähr; Witterung kann regional stark schwanken.
Visum Indien
Bitte beantragen Sie Ihr Indien-Visum vor Reisebeginn – entweder online (E-Visum) oder über die indischen Auslandsvertretungen bzw. einen Visumservice. Ausführliche Hinweise erhalten Sie von uns.
REISEPREIS
pro Person im doppelzimmer € 3970,-
Zuschläge
Einzelzimmer € 580,-
Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Linienflug (economy) ab FRA / MUC / Wien / Zürich nach Delhi und zurück (Abflug von anderen Flughäfen möglich - Bitte Anfragen)
- Inlandsflüge Delhi - Leh und Chandigarh-Delhi
- Englischsprachiger ladakhischer Reiseleiter Tonyot Namgyal
- 6 Übernachtungen in sehr guten Hotels / Resorts mit Dusche und WC
- 6 Übernachtungen in guten Hotels mit Dusche und WC
- 4 Übernachtungen in einfachen Hotels/ Gästehaus mit Dusche und WC
- 1 x Tageszimmer im Flughafenhotel in Delhi mit Dusche und WC
- Mahlzeiten lautet Reiseverlauf F/M/A
- Genehmigungen für das Changthang-Gebiet und Spiti inkl. Umweltschutzgebühren
- Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf
Eigenleistungen:
- Persönliche Reiseversicherung
- Visumgebühren für Indien (e-Visum 25 ,- USD, Jahresvisum ca. 40,- € )
- Trinkgelder 100 € p.P.
- Kosten, die sich aus unvorhergesehenen Umständen ergeben können Zusatzkosten, die durch Flugausfälle entstehen können. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, eine Reiseversicherung inkl. Reiseabbruchversicherung.

Reiseleitung: Tonyot Namgyal
Tonyot, der aus Ladakh stammt, ist sowohl ein erfahrener Bergführer als auch ein begeisterter Kulturvermittler. Im Team von Amitabha ist er seit vielen Jahren tätig. Er leitet unsere Reisenin Ladakh, aber auch Reisen, die nach Spiti und bis nach Kinnaur führen. Zusammen mit Tonyot werden Sie eine landschaftlich überaus reizvolle und gleichzeitig kulturell sehr interessante und beeindruckende Reise erleben. Tonyot spricht neben Ladakhi, Tibetisch und Hindi natürlich auch sehr gut Englisch. Tonyo




