Zanskar Kultur- und Wanderreise

Die kulturellen Höhepunkte von Ladakh und Zanskar und das mystische Kloster Phuktal

im entlegenen Königreich Zanskar

06. August – 24. August 2019  Es sind Plätze frei   

19 Tage
4-10 Personen  
Euro 2920   

Der nördlichste Bundesstaat Indiens “Jammu und Kashmir” und dessen Regionen Ladakh und Zanskar nördlich des Himalaya-Hauptkamms, sind unsere Ziele für diese Kultur- und Wander-Reise. Ein spektakulärer Flug von Indiens Hauptstadt Delhi über die verschneiten Bergriesen des Hima- laya bringt uns in die Indushochebene. Diese breite Ebene, umrahmt von den imposanten 6.000er Bergketten der Zanskar- und Ladakh-Range, erstreckt sich entlang des Indus von Ost nach West. Wiesen und Felder, Pappeln und Weiden säumen den Flusslauf und lassen eine wunderschö- ne, sanfte und grüne Oase entstehen, ganz im Gegensatz zu der sonst so schroffen und kargen Gebirgswelt Ladakhs.

 

Die ersten Tage verbringen wir wegen der Höhenanpassung mit Ausflügen in der näheren Umgebung von Leh. Gleich zu Beginn erwarten uns kulturelle Höhepunkte, wie die Besichtigung der Klöster Thiksey, Likir und Lamayuru. Die Tempel von Alchi, die versteckt in einem engen Tal liegen, bergen einen ganz besonderen Kunstschatz. Die sehr gut erhaltenen Wandmalereien im Innern der Heiligtümer zeigen die hohe Kunstfertigkeit jener Zeit und die meist seitlich angelegten weltlichen Darstellungen schildern das damalige Leben. Der tibetische Buddhismus, der in Ladakh und in Zanskar als Hauptreligion gilt, prägt nicht nur die Menschen dieser Gegend sondern auch das Landschaftsbild gleichermaßen. Chörten und

Manimauern und Klöster an steilen Berghängen sind allgegenwärtig.

 

Auf unserer Fahrt weiter in das alte Königreich Zanskar überqueren wir einige Pässe mit traumhaften Ausblicken in die atemberaubende Bergwelt des Himalaya. Durch das grüne und fruchtbare Suru Tal gelangen wir vorbei an den 7000er schneebedeckten Bergriesen Nun und Kun in das wunderschöne Tal von Rangdum. Wasseradern durchziehen ein grünes und sanftes Weideland, das von bizarren Felswänden flankiert wird. Wir überqueren den 4.385 m hohen Pensila Pass und gelangen in die Stille und Abgeschiedenheit von Zanskar. Aufgrund dieser schwer zugänglichen Region und der Unpassierbarkeit der Pässe im Winter blieb die Ursprünglichkeit Zanskars bis heute erhalten. Die farbenprächtigen Maskentänze des Klosterfestes Sani und die ganz eigene Musik versetzen uns in die mystische Welt des Himalaya.

 

Die wunderschöne 3tägige Trekkingtour ent- lang des Tsharap Chu zu dem imposanten und mystischen Höhlenkloster Phuktal ist ein wunderbares und unvergessliches Erlebnis. Hoch oben an der steilen Felswand schmiegen sich um den Höhleneingang die einfachen Wohnräume der Mönche. Durch verwinkelte Gassen gelangt man zu den Tempeln, die sich zum Teil bis in die Höhle hinein erstrecken. Weitere Wanderungen zu abgeschiedenen Dörfern und der Besuch von bedeu- tenden Klöstern in Zanskar bieten Ihnen einen umfassenden Einblick in die immer noch traditionelle Lebensweise der Zanskaris und der Mönche.

 

Auf dem Weg zurück nach Leh wählen wir eine kaum bekannte Route durch ein Tal, das erst vor wenigen Jahren für Touristen geöffnet wurde. Von weitem sichtbar thronen die Ruinen von Chigtan Castle imposant auf der Spitze eines steilen Felsen. Die ehemalige Festung Chigtan ist eng verwoben mit der ladakhische Geschichte - wir erleben eine kleine Zeitreise.

HÖHEPUNKTE

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  • Zwei verschiedene Regionen mit jeweils völlig
  • unterschiedlichen Landschaften
  • Das mystische Kloster Phuktal
  • Eine Kombination aus Kultur- und Wanderreise
  • Begegnungen mit Zanskaris in abgelegenen Dörfern
  • Fahrt vorbei an den 7000er Gletschern Nun und Kun
  • Besichtigung zahlreicher schöner und bedeutender Klöster Klosterfest in Sani mit bunten Maskentänzen

Wanderungen

Die täglichen Wanderzeiten betragen ca. 3-5 Stunden bei gemächlichem Wandertempo. Hin und wieder sind kleine Bergbäche zu durchqueren. Die Übernachtungsplätze (Camps) liegen zwischen 3.400 m und 4.000 m Höhe. Sie tragen nur einen leichten Tagesrucksack, das übrige Gepäck wird von einem Pferdetross transportiert.

Reiseleitung durch Dorjey Namgyal

Dorjey stammt aus Zanskar und wuchs in der faszinierenden Bergwelt dieser abgelegenen Region auf. In Leh absolvierte er die höhere Schule und studiert aktuell Geschichte an einem College in Jammu. Als Bergführer ist er für Amitabha seit mehreren Jahren tätig und finanziert auf diese Weise sein Studium. Besonders gerne führt er die Reisen nach Zanskar. Mit viel Einfühlungsvermögen und Wissen über seine Heimat bringt er seinen Gästen seine wunderbare und einzigartige Heimat näher. Seine Offenheit und Kontaktfreudigkeit ermöglicht viele Kontakte in der Bevölkerung, die für die Gäste immer wieder zu besonderen Erlebnisse werden. Dorjey spricht neben Ladakhi, Tibetisch und Hindi natürlich auch fließend Englisch.

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Zanskar Kultur- und Wanderreise 2019.pdf
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