Mongolei

Es ist das einzige Land auf der Welt, in dem das Nomadentum noch gängige Praxis ist. In der Mongolei können Sie die Traditionen der Vergangenheit noch in gelebter Form erfahren.

Hauptstadt: Ulaanbaatar

Währung: Tögrög (MNT)

Bevölkerung: 3.031.330

Amtssprache: Mongolisch

Fläche: 1.564.116 km²

Zum Vergrößern klicken

Viele verschiedene Nomadenstämme durchwanderten mit ihren Herden die weiten Steppen der Mongolei bis 1206 Ternuujin, der sich später Chinggis Khaan nannte, die Stämme einte und den ersten mongolischen Staat gründete. Kharkhorin im Orkhon Tal wurde das Machtzentrum der frühen Mongolei. In den folgenden Jahrhunderten entstand ein Weltreich von gigantischem Ausmaß. Mit der Gründung der Qing-Dynastie durch die Mandschuren verlor 1691 die Mongolei ihre Selbständigkeit und war 1911 unter chinesischer Verwaltung.

 

In mehreren Phasen versuchte der Buddhismus in der Mongolei Fuß zu fassen, bis dann in der Zeit der Mandschurischen Herrschaft der tibetische Buddhismus zur Staatsreligion wurde. Unter der einfachen Bevölkerung war jedoch der Schamanismus der vorherrschende Glau- be. Dennoch beeinflusste der tibetische Buddhismus ab dem 16. Jh. die Entwicklung der Kultur, die Traditionen und den Lebensrhythmus der nomadischen Bevölkerung.

 

Die Mongolei ist auch heute noch das Land der Nomaden, die mit ih- ren großen Tierherden durch das Grasland ziehen. Die schier endlose Weite, die Stille und die Vielfalt an spektakulären Naturschönheiten sind weitere beeindruckende Merkmale der Mongolei.