Mongolei: von der Wüste Gobi bis nach Karakorum

Landschaftliche Höhepunkte der Mongolei und das Machtzentrum Dschingis Khaans

15. Juni – 30. Juni 2018  Ausgebucht/Abgeschlossen!    

16 Tage
6-10 Personen  
Euro 3450  

Unendlich scheint die Weite dieses Landes. Eine unglaubliche Stille begleitet uns durch die Wüste, Steppe und Taiga. Der Wind streicht unaufhörlich über das flache Grasland und über die meterhohen Sanddünen der Wüste Gobi und türmen diese weiter und weiter auf. Blau strahlt der Himmel und kristallklar zeigen sich die Seen. Hier und da begegnen wir Nomaden mit ihren Tierherden und lernen ihre Gastfreundschaft kennen. Weit zurück reichen die Wurzeln und die Traditionen dieser Menschen; denn noch bevor Dschingis Khaan die Mongolei 1206 gründete und eine Großmacht entstehen ließ, zogen bereits verschiedene Nomadenvölker mit ihren Tieren über die Hochebenen.

 

Auf unserer Reise von der Süd- bis zur Zentral-Mongolei erleben wir eine Vielfalt an Naturlandschaften. So beginnt unsere Reise im Süden des Landes - in der Wüste Gobi, im Gurvan Saikhan Nationalpark. Die malerische Geierschlucht und die Sanddünen von Khongoriin Els sind unsere ersten Ziele. Bei tiefstehender Sonne genießen wir einen traumhaften Blick auf die goldene Sicheldünen. Licht und Schatten malen ein atemberaubendes Landschaftsbild. Nur wenige Fahrstunden entfernt und noch in der Wüste Gobi gelegen, treffen wir auf eine der größten Fossilien und Dinosaurier-Fundstätten weltweit. In Bayanzag, einer Felsformation aus rotem Sandstein, fanden bedeutende Ausgrabungen statt. Hier erwartet uns ein weiteres Naturschauspiel - bei Abendsonne verwandeln sich die Gesteinsformationen in ein glutrotes Lichtermeer. Wir folgen dem Flusslauf des Flusses Ongi Gol und erreichen die Ruinen des gleichnamigen Klosters, das sich inmitten eines schwarzen Lava-Gebirges befindet. Vor der Zerstörung galt dieses Kloster als das Zentrum buddhistischer Bildung für Medizin, Philosophie und Astrologie.

 

Auf unserer Fahrt weiter in Richtung Norden erblicken wir bald am Horizont die Bergrücken des Kangai Gebirges. In den östlichen Ausläufern dieser Bergwelt liegt das geschichtsträchtige Orkhon Tal, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Bei einer leichten Wanderung genießen wir das wunderschöne Tal. Wir besuchen Nomaden, die durch die fruchtbaren Talauen ihre Tierherden treiben. Auf diese Weise erhalten wir einen tiefen Einblick in die Lebensweise dieser Menschen.

 

Unsere Reise führt uns weiter zu den heißen Quellen von Tsenkher, wo wir den Tag mit einem Bad in den Thermalbecken ausklingen lassen. Am darauffolgenden Tag erreichen wir den Ort Karakorum. Karakorum - in den wunderschönen und fruchtbaren Flussauen des Orkhon gelegen - ernannte Dschingis Khaan einst zu seinem politischen und kulturellen Machtzentrum. Hier entstand das erste buddhistische Kloster der Mongolei - die Tempelanlage von Erdene Zuu werden wir besichtigen.

 

In der Umgebung von Karakorum in Richtung Ugii Nuur liegen weitere historische Orte. So besuchen wir die beeindruckende Aus- grabungsstätte von Khuschuu Tsaidam, einer Gedenkstätte der Tureg aus dem 8. Jh. Mit einem Zwischenstopp am See Ugii Nuur erreichen wir die Gurvanbulag Nomaden Gemeinde im Khugnu Khan Naturschutzgebiet. Eine einzigartige Kombination aus mongo- lischer Berg-, Wald- und Wüstenlandschaft erwartet uns in dieser Region. Eine perfekte Gegend um ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen. Auf unserer Reise zurück nach Ulaanbaatar durchqueren wir den Nationalpark Khustai Nuruu, in dem u.a. Przewalski-Wildpferde angesiedelt wurden. Einen Tag vor unserer Abreise erreichen wir wieder die Hauptstadt der Mongolei.

HÖHEPUNKTE

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  • Sanddünen der Wüste Gobi

  • Die Geierschlucht

  • Die brennenden Klippen von Bayanzag

  • Karakorum, das Machtzentrum Dschingis Khaans und die Ruinen des Klosters Erdene Zuu

  • Zauberhaftes Orkhon-Tal - UNESCO Weltkulturerbe

  • Baden in der heißen Quelle von Tsenkher

  • Ausgrabungsstätte der Tureg - 8. Jh.

  • Nomaden von Khugnu Khan

  • Przewalski Wildpferde im Khustai Nationalpark

Reiseleitung

Die Reise wird von Dr. Phuntsog Dorjay begleitet. Geboren und aufgewachsen in Ladakh, führte er mehrere Jahre europäische Reisende durch seine Heimat. Er machte seinen Doktor im Bereich Kunst und Kultur des Himalaya. Seit einigen Jahren in mehreren Hilfsprojekten im Himalaya aktiv. Dr. Phuntsog spricht Ladakhi, Englisch, Deutsch und Hindi. Seit mehren Jahren lebt Dr. Phuntsog mit seiner deutschen Frau und seinem Sohn in der Nähe von Hannover. Durch seine Arbeit als Fremdenführer und dem Leben in Deutschland entwickelte sich seine Interkulturelle Kompetenz.

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Mongolei Süd Nord Gruppe 2018.pdf
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