Darjeeling und Sikkim

Kultur- und Aktivreise im grandiosen Ost-Himalaya

28. Oktober– 10. November 201 Es sind Plätze frei   

14 Tage
4 -10 Personen  
Euro 2920

Die erste Station dieser Reise ist Darjeeling, auf einer Höhe von über 2000m gelegen. Im 19. Jahrhundert schon hatten die Englän- der diesen Ort als Höhensanatorium für ihre Angestellten in der heißen Ebene entdeckt und kurz darauf begann der intensive Tee Anbau. Der Tee, der hier angebaut und fermentiert wird, gehört zu den besten der Welt. Von Darjeeling aus hat man atemberauben- de Blicke auf das Kanchenjunga Massiv und rundherum sieht man auf den sanften Hügeln grüne Teeplantagen. Die wechselvolle Geschichte Darjeelings brachte es mit sich, dass sich hier viele verschiedene Ethnien siedelten. So trifft der Besucher unter anderem auf Nepalis, Westbengalen und Tibeter, die sich größtenteils 1959, nach ihrer Flucht aus Tibet, hier niederließen. Alle Volksgruppen tragen zu dem typischen Flair des heutigen Darjeelings bei, auch der englische Kolonial Stil ist an vielen Gebäuden und Gebräuchen noch zu erkennen.

 

Wir fahren eine Strecke mit dem berühmten Toytrain, einer alten Dampflok, die heute zum Weltkultur Erbe gehört und haben die Möglichkeit, auf Spaziergängen durch die Umgebung viel über diesen Teil Indiens zu erfahren, können sehen, wie die Menschen dort leben und arbeiten. Natürlich darf eine Führung durch die Happy Valley Tea Estate, der zweitältesten Teefabrik Indiens, nicht fehlen. Keinesfalls verpassen sollte man den Sonnenaufgang am Observatory Hill. Dieser Hügel ist sowohl für die Buddhisten als auch für die Hindus heilig und bietet sagenhafte Ausblicke über das Kanchenjunga Massiv.

 

Wir verlassen den Distrikt Darjeeling und fahren weiter in den Westen Sikkims, wo wir in einem idyllisch gelegenen, familiengeführten Heritage Farmhaus übernachten. Sikkim war bis 1975 ein buddhistisches Königreich und Sie werden sehen, wie sehr sich dieser heute zu Indien gehörende Bundesstaat von Darjeeling unterscheidet. Von unserem Farmhaus aus unternehmen wir Wanderungen in die herrliche Umgebung. Auf dem Weg nach Pelling besichtigen wir das älteste Kloster Sikkims - das Pemayangtse Kloster. Durch einen dichten Wald wandern wir zu den Palastruinen von Rabdentse, der ehemaligen Hauptstadt von Sikkim. Der Ausblick von den Ruinen in die Umgebung ist atemberaubend. Unsere Reise führt uns weiter nach Yuksom. Yuksom ist nicht nur Krönungsstadt des ersten Chogyals (Koenig) von Sikkim, sondern auch das Tor zum Kanchenjunga Nationalpark. Ravangla ist unser Ausgangspunkt für unsere eintägige Wanderung hinauf auf den ca. 3.000 m hohen Maenam Hill. Das Panorama von dieser Anhöhe aus ist sicherlich eines der spektakulärsten auf ihrer Reise. Der Kanchenjunga mit seinen 8.598 m und seine umgebenden schneebedecken Gipfel erheben sich vor uns und lassen die bewaldeten und schroffen Berge darunter wie Zwerge erscheinen. An einem klaren, sonnigen Tag reicht die Sicht zudem bis in die Ebene von Bengalen und bis nach Norden zur Grenze nach Tibet.

 

Wir verlassen nun den Westen Sikkims und fahren gen Osten in die Hauptstadt Gangtok, die zu Recht den Ruf hat, die sauberste Stadt in Indien zu sein. Wir erreichen diese malerisch an einen steilen Hügel gebaute Stadt am späten Nachmittag und werden sie gleich bei einem Abendspaziergang erkunden. Nicht weit von Gangtok entfernt liegt das größte Kloster im Osthimalaya, das Rumtek Kloster. Es wurde vom 16. Karmapa im Jahre 1960 als getreue Nachbildung des Mutterklosters Tsurphu in Tibet gegründet und ist Sitz der Karma Kagyu Ordens. In diesem Kloster befinden sich wertvolle Sammlungen an tibetischen Kunst und Ritualgegenständen. Ein großes buddhistisches Institut ist dem Kloster angeschlossen. Im Anschluss an die Besichtigung des Klosters spazieren wir durch ein Dorf der Volksgruppe der Lepcha, inmitten von üppigen Reisfeldern gelegen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, die Landwirtschaft wird nach traditionellen Methoden betrieben.

 

Zum Abschluss der Reise verbringen wir einen Tag in dem Kalimpong. Vor Schließung der Grenzen zu China war Kalimpong eine lebhafte Handelsstadt. Heute ist diese Bedeutung verloren gegangen, doch Zeugen dieser Epoche sind immer noch die vielen un- terschiedlichen kulturellen Einflüsse. Hier siedelten Nepalis, Tibeter, Inder aus Bengalen und auch Bhutanesen, da es in Kalimpong bis in die Gegenwart sehr viele angesehene Elite Internate gibt. Bekannt ist Kalimpong nun vor allem wegen der vielen Gärtnereien und Orchideenaufzuchten. Zu Fuß erkunden wir die Sehenswürdigkeiten dieser kleinen Stadt, wobei der lokale und farbenprächtige Markt der Einheimischen (Hath Bazaar) dabei nicht fehlen darf.

HÖHEPUNKTE

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  • Sehr abwechslungsreiche Reise durch Darjeeling und Sikkim

  • Koloniales Flair und Teeplantagen in Darjeeling

  • Fahrt in einer „Schmalspureisenbahn“- dem legendären ToyTrain

  • Tiger Hill: Der Kanchenjunga bei Sonnenaufgang

  • Leichte Wanderungen durch die atemberaubende Bergwelt Sikkims

  • Rumtek, das größte Kloster im Ost-Himalaya

  • Begegnung mit der Volksgruppe der Lepcha

Reiseleitung durch Temba Gyaltshen (Gyalgen)

Geboren und aufgewachsen in Ostnepal, an der Grenze zu Sikkim/Darjeeling. Nach seiner Berg- führerausbildung an dem Himalayan Mountaineering Institute in Darjeeling, leitet er seit 2006 Tou- ren in Darjeeling und Sikkim. Sie werden ihn als sehr aufmerksam und hilfsbereit kennenlernen. Ihm liegt viel daran, dass Sie eine wunderschöne Reise erleben und auch über die Geschichte des Landes erfahren. Er spricht neben Nepali, Hindi und Lepcha auch sehr gut Englisch.

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Darjeeling und Sikkim 2018.pdf
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